Das Studio

Atelier von Ehren ist ein Keramikstudio in Berlin Prenzlauer Berg, gegründet 2022 von Barbara Jenner. Handgefertigte Keramikobjekte - Vasen, große Pflanzgefäße, Leuchten und Schalen -, die zwischen Skulptur und Gebrauchsgegenstand stehen und Räumen eine stille, eigenständige Präsenz geben.

Barbara Jenner

Barbara Jenner studierte Tapisserie an der Universität für angewandte Kunst Wien und promovierte in Kunstgeschichte. Aus dem Weben kommt ein Denken in Wiederholung, Rhythmus und dem langsamen Aufbau von Fläche; aus der Kunstgeschichte ein Blick, der Objekte in Beziehung zu Raum und Proportion liest. Beides prägt ihre keramische Arbeit.

Bevor sie das Atelier von Ehren gründete, übersetzte sie dieses Denken in eigene Projekte - Five & Dime, ein Online-Store für Editionen und Multiples, und OBAstudios für funktionale Alltagsobjekte. In ihrer Arbeit interessiert sie die Beziehung zwischen Form, Material und Proportion - und wie ein Objekt den Raum verändert, in dem es steht.

Ausgewählte Ausstellungen

Der Name

Der Name geht auf Julius von Ehren (1864–1944) zurück, Barbara Jenners Urgroßvater - ein Hamburger Maler, bekannt für seine Aufmerksamkeit gegenüber dem Unspektakulären, dem stillen Alltagsleben. Dieser Blick ist ein Grundton, der sich in ihrer keramischen Arbeit wiederfindet.

Galerien:

STIJL NY (Studio Tashtego), New York, USA

Das Studio ist Werkstatt, Showroom und ein Raum für wechselnde Ausstellungen

Kunst, Handwerk und Design werden meist getrennt gedacht. Im Atelier lasse ich diese Grenzen bewusst unscharf. In wechselnden Ausstellungen stelle ich Objekte in den Vordergrund - Gefäße, Textilien, Werkzeuge, Formen -, die den Alltag prägen und zugleich kulturelle Bedeutung tragen. Nicht als Kunst, Handwerk oder Design etikettiert, sondern im Gespräch miteinander.

ARCHIV - vergangene Ausstellungen

Comfort Studies

Was bedeutet Entspannung heute?

Ist es Weichheit, Wärme, Ruhe – oder einfach ein Ort, an den wir uns zurückziehen können?

Comfort Studies erforscht Gesten und vertraute Formen, die unser Wohlbefinden gestalten.

Im Mittelpunkt stehen Objekte und Rituale, die uns entschleunigen, Wärme und Präsenz schaffen und uns Ruhe finden lassen – nicht nur körperlich, sondern auch mental.

An der Schnittstelle von Design, Kunst und Handwerk betrachtet die Ausstellung Komfort als kulturelles Phänomen: zwischen Ritual und Routine, Fürsorge und Konsum, Funktion und Gefühl.

Sie fragt, wie Objekte Zugehörigkeit erzeugen – und wie fragil die Balance zwischen Stillstand und Kontrolle sein kann.

Mit Arbeiten von:

  • Jung Hong Park – colored porcelain stones – @park.jung.hong
  • RYOKO – olfactory objects – @ryoko.berlin
  • Susanne Steckel – sculptural porcelain wall works – @atelierhohesee
  • Wowo Kraus – porcelain comfort creatures – @wowokraus
  • OBAstudios – functional ceramic works – @obastudios
  • Atelier von Ehren – sculptural ceramic vessels – @ateliervonehren
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A Place for Salt

Salz, Schalen, Textilien, Werkzeuge – die unscheinbaren Dinge des Alltags werden zu Protagonisten.

Die Gruppenausstellung A Place for Salt im Atelier von Ehren zeigt, wie sehr unsere Rituale von kleinen Gesten geprägt sind – und warum genau diese Objekte eine neue Aufmerksamkeit verdienen. In einer Zeit, in der unser Alltag zunehmend digital geprägt ist, rücken die analogen Momente – das gemeinsame Kochen, Essen und Teilen – wieder in den Mittelpunkt. A Place for Salt versteht sich als Einladung zum Innehalten und als Hommage an die kleinen Rituale, die Gemeinschaft und Kultur lebendig halten.

Vom 16. bis 19. Oktober 2025 zeigt das Atelier von Ehren die Gruppenausstellung A Place for Salt, die sich der Küche und dem Tisch als Orte von Kultur, Ritual und Gemeinschaft widmet. Die Ausstellung eröffnet neue Perspektiven auf die kleinen Gesten und Objekte, die unseren Alltag prägen – vom Mahlen von Salz über das Pressen einer Zitrone bis hin zum Füllen einer Schale. Die Küche ist heute mehr als ein funktionaler Raum – sie ist Rückzugsort, geselliger Treffpunkt und Ausdruck bewusster Lebensweise. Gerade in einer zunehmend digitalen Welt wird Kochen zum Moment der Selbstbestimmung, der Kreativität und des Innehaltens. A Place for Salt zeigt, wie kleine Handgriffe und alltägliche Dinge Kultur greifbar machen und Tradition mit Gegenwart verbinden.

Mit Arbeiten von:
• IRDEN – Architektur & Metall – @irdenmanufaktur
• Ennio Nobili – Skulpturale Keramikgefäße – @en_ceramica
• Tanja Neubert – Zeitgenössisches Geschirr – @tanjaneubert.ceramics
• STUDIO JUMI – Handgewebte Textilien – @studio.jumi
• OBAstudios – Funktionales Keramikdesign – @obastudios
• Atelier von Ehren – Keramikschalen & Gefäße – @ateliervonehren

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In Bloom

In Bloom ist eine Gruppenausstellung im Atelier von Ehren, die die Blume in all ihren Facetten feiert. Fotografie, Skulptur, Design und zeitgenössisches Ikebana eröffnen neue Perspektiven auf die Schönheit, Poesie und Symbolkraft der Blume.

August 2025

Vom 21. bis 24. August zeigt das Atelier von Ehren die Gruppenausstellung In Bloom, eine Hommage an die Blume in all ihren Facetten — von Keramik und Design bis hin zu Fotografie und zeitgenössischem Ikebana. Die Ausstellung vereint Berliner und internationale Künstler:innen, deren Arbeiten neue Blickwinkel auf die Schönheit, Poesie und Symbolkraft floraler Formen eröffnen.

Zu sehen sind Ikebana-Arrangements von Flowers and Moods, florale Keramikgefäße von Feier Wang Ceramics, atmosphärische Fotografie von Erro Studio, Keramikskulpturen von Marten Herma Anderson, funktionale Designobjekte von OBAstudios sowie minimalistische Vasen von Atelier von Ehren.

Mit Arbeiten von:
• Erro Studio – Fotografie – @erro__studio
• Feier Wang Ceramics – Skulpturale Gefäße – @feierwang.ceramics
• Flowers and Moods – Zeitgenössisches Ikebana – @flowersandmoods
• Marten Herma Anderson – Keramikskulpturen – @mrtn.ndrs
• OBAstudios – Keramikdesign – @obastudios
• Atelier von Ehren – Keramikvasen & Ikebana-Gefäße – @ateliervonehren

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Unfolding Balance

Eine Ausstellung mit Anita Schmid und Barbara Jenner
kuratiert von Angela Zach-Buchmayer

Mai 2025, während des Gallery Weekends

Zarte Linien und kraftvolle Farben treffen auf klare Formen und ruhige Flächen.
In Unfolding Balance begegnen sich zwei künstlerische Positionen, die auf unterschiedliche Weise das Gleichgewicht zwischen Bewegung und Stille, Intuition und Struktur, Innerem und Äußerem ausloten.

Anita Schmids Pastellarbeiten eröffnen meditative Bildräume, die als Portale zu inneren Landschaften wirken – als fließende, transzendente Formen jenseits des Sichtbaren.
Barbara Jenners keramische Objekte (Atelier von Ehren) antworten darauf mit einer reduzierten Formensprache, in der kleine Abweichungen und sanfte Wiederholungen Spannung und Tiefe erzeugen.

Gemeinsam bilden die Werke einen visuellen Dialog über das Gleichgewicht im Wandel – und darüber, wie Form sich entfaltet, wenn sie von innen heraus wächst.