Zwei Sessions im Atelier, mit zwei Tagen dazwischen. In der ersten Session baust du dein Stück auf. In der zweiten arbeitest du an seiner Oberfläche - mit Techniken, die erst möglich sind, wenn der Ton fester geworden ist.
Der Kurs ist designorientiert, mit Fokus auf Form, Oberfläche und Material.
Nach der Buchung bekommst du eine Mail mit dem Link zu meinem Inspirations-Board auf Pinterest - Formen, Oberflächen, Referenzen. Zur Einstimmung, nicht als Vorbereitung.
Erste Session: Du kommst an, im Atelier wartet ein Soda Zitron. Eine kurze Einführung in den Handaufbau - wie Wulst und Fingerdrucktechnik funktionieren. Dann arbeitest du.
Aus einer Grundform entwickelst du dein Stück. Wir sprechen über Form und Proportion, wenn du willst - oder auch nicht. Das Stück bleibt im Atelier.
Zweite Session, zwei Tage später: Der Ton ist jetzt lederhart - stabil genug, um bearbeitet zu werden, weich genug, um die Oberfläche zu verfeinern. Ich zeige dir, was in diesem Zustand möglich ist: Rillen ritzen, mit Engoben bemalen (das ist flüssiger, eingefärbter Ton), oder Mishima - eine Technik mit Wax Resist und Engoben, ähnlich wie Schablonenmalerei. Welche Technik du wählst, hängt von deinem Geschmack und deiner Arbeit ab. Am Ende wählst du eine Glasur, die zu deinem Stück passt.
Drei bis sechs Wochen später ist dein Stück fertig gebrannt und glasiert. Du holst es ab.